MenüMenü
Logo

In Memoriam: Arko III

„Fly high big man“: Abschied von Arko III. Im Alter von 27 Jahren trat in der vergangenen Woche mit Arko III ein Hengst ab, der in Sport und Zucht Großes geleistet hat.

Der Oldenburger Arko III, v. Argentinus a.d Unika v. Beach Boy - Onyx - Duc de Normandie, erblickte 1994 bei Peter M. Schütt in Schardebüll das Licht der Welt.

Die ersten Siege und Platzierungen in Springpferdeprüfungen bis zur Klasse M feierte der braune Hengst unter Jörg Naeve, ehe er in den Stall des Briten Nick Skelton wechselte – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sowie einer großartigen Erfolgsgeschichte. So sagte Nick Skelton einst, dass Arko das Pferd gewesen sei, dem er nach seinem Genickbruch sein Comeback verdanke.

Neben diversen Einsätzen mit Doppelnull-Runden in Nationenpreisen für Großbritannien gehörte das Paar auch bei den Europameisterschaften in Donaueschingen im Jahr 2003 sowie im Folgejahr bei den Olympischen Spielen in Athen zur britischen Equipe. Im Einzelranking sicherten sie sich sogar eine Platzierung unter den Top-Ten. Zu einem der größten Einzelerfolge des Duos, das mehr als 1,2 Millionen Dollar Preisgeld ersprang, zählt zudem der Sieg im Großen Preis von Spruce Meadows/Kanada im Jahr 2008.

Zusätzlich zu diesen herausragenden sportlichen Erfolgen hat der Braune mit dem wunderbaren Gesicht auch züchterisch überzeugen können. Nicht nur Argento für John Whitaker, der 2015 erfolgreichstes Springpferd der Welt war, sondern auch Aristo für den Iren Anthony Condon sowie Arko Junior PMS, geb. 2010, v. Arko III a.d. Hera PMS v. Harras, Z. u. B.: Peter M. Schütt, Schardebüll, der als Fohlen auf der Herbst Elite-Auktion in Vechta entdeckt wurde und unter Hans-Dieter Dreher in schweren Springen erfolgreich ist, haben ihn zum Vater.

Nach einer langen glücklichen Zeit in Rente bei seinen Besitzern, dem Ehepaar Hales, in England sagte Lisa Hales gegenüber Horse & Hound: „Dies ist der traurigste Tag aller Zeiten bei uns im Stall. Wir mussten uns von der Legende Arko verabschieden. Wir haben ihm so viel zu verdanken. Er war wirklich das Pferd unseres Lebens.“


Foto: Arko III v. Argentinus unter Nick Skelton. (Holcbecher)

Top
Diese Seite verwendet Cookies. In unserer Datenschutzerklärung können Sie hierzu weitere Informationen erhalten. Indem Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie - jederzeit für die Zukunft widerruflich - dieser Datenverarbeitung durch den Seitenbetreiber und Dritte zu.
Ok Datenschutz